Transformatorkerne bestehen im Allgemeinen aus Siliziumstahlblechen. Siliziumstahl ist eine Stahlsorte, die Silizium (auch Silica genannt) enthält. Der Grund für die Verwendung von Siliziumstahl zur Herstellung von Transformatorkernen liegt darin, dass es sich um ein hochpermeables magnetisches Material handelt, das in einer erregten Spule eine starke magnetische Induktionsintensität erzeugen kann. Dadurch kann das Volumen des Transformators reduziert werden.
Wenn ein Transformator unter Wechselstrombedingungen betrieben wird, kommt es aufgrund der Magnetisierung des Wechselstroms nicht nur im Widerstand der Spulen zu Leistungsverlusten, sondern auch im Kern. Dieser Leistungsverlust im Kern wird allgemein als „Eisenverlust“ bezeichnet. Eisenverlust wird durch zwei Faktoren verursacht: Der eine ist der „Hystereseverlust“ und der andere der „Wirbelstromverlust“.
Für die Herstellung von Kernen werden verschiedene Materialien verwendet, zu den gebräuchlichsten gehören Siliziumstahlbleche und Ferrite.
Transformatorkerne werden nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion hergestellt und dienen in erster Linie der Leitung des magnetischen Flusses. Nur wenn magnetischer Fluss geleitet wird, kann die Umwandlung zwischen Magnetismus und Elektrizität stattfinden. Die Hauptfunktionen eines Transformatorkerns bestehen darin, den magnetischen Fluss zu leiten und als strukturelles Gerüst zu fungieren. In einem Transformator, der als magnetisch leitende Komponente in einem sich ständig ändernden elektromagnetischen Feld dient, unterliegen auch die Magnetisierungsintensität und die magnetische Induktionsintensität des Kerns einem konstanten Fluss. Fast alle Transformatorkerne erfordern eine hohe magnetische Permeabilität. Eine übliche Kernform ist der „EI“- oder „Schalentyp“ (oft als chinesisches Schriftzeichen „日“ beschrieben), bei dem die Primär- und Sekundärspulen um den zentralen Schenkel gewickelt sind.
几个电力与材料领域的专业词汇补充: