Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 15.06.2026 Herkunft: Website
Bei Transformatorkernen aus Siliziumstahl können bei steigender Nennleistung Spulen separat auf beiden Seiten des Kerns installiert werden. Dadurch kann die Gesamtzahl der Windungen auf zwei Wicklungsspulen verteilt werden, wodurch die durchschnittliche Windungslänge pro Spule reduziert und die Kupferverluste verringert werden.
Wenn außerdem zwei symmetrische Spulen auf separate Spulenkörper gewickelt werden, kann eine perfekte Symmetrie erreicht werden. Transformatoren aus vierteiligen Siliziumstahllamellen vom ED-Typ sind kürzer, aber breiter als Transformatoren vom CD-Typ. Da die Spulen außerdem in der Mitte der Lamellen mit einem externen Magnetpfad montiert sind, wird der Streufluss minimiert, was insgesamt zu einer geringeren elektromagnetischen Interferenz führt. Da jedoch alle Spulen auf einem einzigen dicken Spulenkörper gewickelt sind, ist die durchschnittliche Windungslänge länger, was zu höheren Kupferverlusten führt.
Transformatorkerne aus Siliziumstahl bieten eine kompakte Größe, ein geringes Gewicht und einen hohen Wirkungsgrad. Aus Montagesicht hat E-Typ-Siliziumstahl (auch bekannt als Shell-Type- oder japanische Standardlaminierungen) den Hauptvorteil, dass sowohl Primär- als auch Sekundärwicklungen auf einem einzigen gemeinsamen Spulenkörper untergebracht sind, wodurch ein hoher Fensterraumfaktor erreicht wird. Die Lamellen bilden eine schützende Hülle um die Wicklungen und verhindern so mechanische Beschädigungen. Gleichzeitig ermöglicht die große Oberfläche eine bessere Wärmeableitung und die Abweichung des Magnetfelds ist minimal. Allerdings weist es eine höhere Primär-zu-Sekundär-Streuinduktivität und eine größere Anfälligkeit für externe magnetische Störungen auf.