Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 15.06.2026 Herkunft: Website
Wichtige Punkte zur Transformatorkernlaminierung und Erdung
Im Betrieb dienen Transformatorkernbleche als primärer Magnetkreis. Sie werden im Allgemeinen durch Stapeln von warm- oder kaltgewalzten Siliziumstahlblechen mit hohem Siliziumgehalt und isolierten, mit Lack beschichteten Oberflächen zusammengebaut. Zusammen mit den um sie gewickelten Spulen bilden sie ein vollständiges elektromagnetisches Induktionssystem. Die Leistungsübertragungsfähigkeit eines Leistungstransformators hängt vom Material und der Querschnittsfläche seines Eisenkerns ab.
Wichtige Erdungspunkte für Transformatorkernlaminierungen
(1) Installieren Sie ein spezielles Erdungskabel für die Jochklemmen. Wenn der Eisenkern versehentlich die obere Klemme berührt und einen Mehrpunkt-Erdungsfehler verursacht, würde der Fehlerstrom andernfalls nur intern zwischen dem Kern und der Klemme zirkulieren, ohne dass Strom durch die Erdungsleitung des Hauptkerns fließt. Dies könnte das Wartungspersonal zu der Annahme verleiten, dass kein Fehler vorliegt. Durch die Installation dieses speziellen Anschlusskabels entsteht bei jedem Kontakt zwischen dem Kern und der Klemme – unabhängig vom Standort – ein erkennbarer Stromkreis durch die beiden externen Erdungsleitungen, wodurch sichergestellt wird, dass der Erdungsstrom von außen genau erkannt werden kann.
(2) Positionieren Sie die Kernerdungsplatte in der Mitte des Jochquerschnitts. Bei dieser Platzierung beträgt die induzierte Spannung in der Schleife nur 1/4 der Windungsspannung, unabhängig davon, wo sich die Isolierbolzen der Joch-Zugstangen befinden oder wo sich der zufällige Erdungspunkt befindet. Dadurch wird der resultierende Erdungsstrom auf wenige Ampere begrenzt und ist damit deutlich geringer als bei anderen Platzierungen der Erdungsplatte.
(3) Wenn es aufgrund der Installationsbedingungen vor Ort erforderlich ist, die Kernerdungsplatte an einer anderen Position zu platzieren , sollten die Isolierbolzen der Jochzugstangen und die Erdungsplatte einander diagonal gegenüber positioniert werden. Diese Anordnung trägt dazu bei, die Entstehung übermäßiger Zirkulationsströme zu verhindern.