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Wartungsstandards für Transformatorkerne

Aufrufe: 0     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 28.05.2026 Herkunft: Website

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  1. Der Kern sollte flach sein, mit intaktem Isolierlackfilm und dicht gestapelten Lamellen. Die Siliziumstahlbleche dürfen an den Rändern nicht gewellt oder wellig sein. Die Oberfläche aller Kernteile sollte frei von Ölschlamm und Verunreinigungen sein. Es dürfen keine Kurzschlüsse oder Überlappungen zwischen den Lamellen auftreten und die Verbindungsspalte müssen den erforderlichen Spezifikationen entsprechen.

  2. Zwischen dem Kern und den oberen/unteren Klemmen, Vierkanteisen, Druckplatten und Grundplatten muss eine gute Isolierung gewährleistet sein.

  3. Zwischen der Stahldruckplatte und dem Kern muss ein klarer und gleichmäßiger Spalt vorhanden sein. Die isolierende Druckplatte sollte intakt bleiben, keine Beschädigungen oder Risse aufweisen und über eine entsprechende Dichtheit verfügen.

  4. Die Stahldruckplatte darf keinen geschlossenen Kreislauf bilden und sollte an einem einzigen Punkt geerdet werden.

  5. Nachdem Sie die Verbindungslaschen zwischen der oberen Klemme und dem Kern sowie zwischen der Stahldruckplatte und der oberen Klemme gelöst haben, messen Sie den Isolationswiderstand zwischen dem Kern und den oberen/unteren Klemmen sowie zwischen der Stahldruckplatte und dem Kern. Im Vergleich zu früheren Testergebnissen sollte es keine wesentliche Änderung geben.

  6. Die Schrauben sollten fest angezogen sein. Die Über- und Unterdruckschrauben und Kontermuttern an den Klemmen müssen frei von Lockerheit sein, guten Kontakt mit den Isolierscheiben haben und dürfen keine Anzeichen von Entladungsverbrennungen aufweisen. Zwischen den Unterdruckschrauben und der oberen Klemme sollte ausreichend Abstand vorhanden sein.

  7. Kernschrauben (Durchgangsschrauben) sollten festgezogen werden und ihr Isolationswiderstand sollte im Vergleich zu früheren Tests keine wesentliche Änderung aufweisen.

  8. Die Ölkanäle müssen frei sein. Abstandshalter für Ölkanäle dürfen nicht verschoben oder blockiert werden und müssen ordentlich angeordnet sein.

  9. Der Kern darf nur einen Erdungspunkt haben. Die Erdungslasche sollte aus violetten Kupferblechen (reines Kupfer) mit einer bestimmten Dicke und Breite bestehen und zwischen 3 bis 4 Ebenen der Kernbleche eingefügt werden. Bei großen Transformatoren sollte die Einstecktiefe mindestens 80 mm betragen. Der freiliegende Teil muss isoliert werden, um einen Kurzschluss des Kerns zu verhindern.

  10. Es sollte sicher und mit ausreichender mechanischer Festigkeit befestigt, gut isoliert sein, keine geschlossene Schleife bilden und keinen Kontakt mit dem Kern haben.

  11. Gute Isolierung und zuverlässige Erdung.

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